Modulare Smart Home Zentrale - homee

homee – Die modulare Smart Home Zentrale 

Wir leben jetzt im Smart Home Zeitalter. Unsere mobilen Endgeräte kommunizieren mit unseren einzelnen Haushalts- und Multimedia-Geräten und sorgen so für mehr Komfort, mehr Sicherheit und gesenkte Energiekosten. Dank der funkbasierten Vernetzung wird unser Haushalt smarter, also intelligenter. 

Problematisch ist hier nur, dass viele Hersteller ihr eigenes Funksystem und Protokoll auf den Markt gebracht haben, die zwar alle smart sind, aber leider nicht dieselbe Sprache sprechen. Genau hier setzt homee an, denn seine Programmierer, die Jungs aus dem Hause Codeatelier, wollten eine Smart Home Zentrale auf den Markt bringen, die dem Funk Wirrwarr ein Ende setzt, denn die Zentrale beherrscht alle bekannten Funkstandards, dazu unten gleich mehr.

Inhalt:

1. Wie funktioniert homee?

2. Welche smarten Funkstandards unterstützt homee?

3. Amazon Alexa & Google Assistant

4. homee & Apple HomeKit?

5. Intelligenz durch Automatisierung

6. Was sind Webhooks?

7. Einfache Installation

8. homee Highlights und Funktionen

9. Welche smarten Geräte steuert homee?

 

Wie funktioniert nun homee?

Bei homee handelt es sich um eine modulare DIY Smart Home Zentrale, was wie ein Würfelsystem funktioniert. Wobei jeder Würfel auf einer anderen Frequenz funkt und der weiße Brain Cube das Hirn darstellt, was alle Frequenzen aufnehmen, verstehen und übersetzen kann. Dies ist auch der Würfel, der sich mit Deinem mobilen Endgerät (Smartphone, Tablet) vernetzt und mit dem sich alle Prozesse verbinden und steuern lassen.

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Brain-Cube (Bild: © homee)

 

Welche Smart Home Funkstandards unterstützt homee?

Z-Wave Funkstandard

Z-Wave Alliance mit dem offiziellen Logo

(©Z-Wave Alliance)

Bei der Zentrale gibt es, abgesehen von dem weißen Brain Cube, drei weitere Würfel. Jeder Würfel spricht einen anderen Smart Home Funkstandard.

Der violette Würfel kann den Z-Wave Funkstandard aufnehmen und alle kompatiblen Geräte verbinden. Z-Wave ist einer der internationalen Funkstandards, die von der Z-Wave Alliance immer weiter entwickelt und nach vorne getrieben wird. In Europa funkt Z-Wave mit einer Frequenz von 868.42 MHz – mehr dazu findest Du in unserem Blogartikel „Was ist Z-Wave?”, den wir zu dem Thema veröffentlicht haben. 

 EnOcean Funkstandard

EnOcean Alliance mit dem offiziellen Logo

(© EnOcean Alliance)

Der türkisfarbene Cube ist für den sogenannten EnOcean Funkstandard zuständig. Der hat in Deutschland seinen Ursprung genommen und wird mittlerweile von 250 Unternehmen genutzt. Die Besonderheit von EnOcean ist die batterielose Funktechnologie. Diese unterscheidet sie von anderen Techniken. Und zwar geht dies batterielos, da man sich das Prinzip des „energy harvesting“ zu Nutze macht: Denn das Senden der Funksignale benötigt nur geringe Mengen an Energie und kann somit batterielos geschehen. 

Hier werden zum Beispiel die smarten Geräte der Hersteller Eltako, NodOn oder auch Afriso unterstützt.

 ZigBee Funkstandard

ZigBee Alliance mit dem offiziellen Logo

(© ZigBee Alliance) 

Und der dritte Würfel in der Bande ist der orange ZigBee - Cube. ZigBee ähnelt in einigen Dingen  dem Z-Wave Funkstandard, den vor allem Unternehmen im Bereich der Beleuchtung für sich entdeckt haben. Der eine von denen ist zum Beispiel  Philips mit seinen LED-Leuchten Serie Hue. Die smarten Osram Lightify Geräte und die Tradfri Produktserie von Ikea werden ebenfalls unterstützt.

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Im Bild: Die verschiedenen Cubes (Würfel) mit Funkstandards Z-Wave, EnOcean und ZigBee. (Bild: © homee)

Komfortgewinn und Technik, die begeistern! Alexa, Google Assistant und HomeKit?

Kein Wunder also, dass die Zentrale zum Alleskönner ausgebaut werden kann. Hinzu kommt, dass man sie mit den Amazon Echos, die mit der digitalen Sprachassistentin Alexa ausgestattet sind, verbinden kann. Ebenso ist Google Assistant seit dem Update auf die Version 2.16 mit dabei. So kann man mit den Lautsprechersystemen per Sprachbefehl den homee steuern, wenn das Smartphone oder das Tablet mal nicht zur Hand ist. Abgesehen davon, ist es viel bequemer, sein Zuhause mit der Stimme zu steuern. So lassen sich intelligente Lampen ein- und ausschalten, Rollladen rauf- oder runterfahren, oder die Heizthermostate regulieren. 

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homee kann auch mit Amazon Alexa verbunden werden (© schnell36.de)

Die Verbindung zwischen Amazon Echo und der Zentrale kommt übrigens durch den Alexa Skill >>> Zustande. Diesen Skill findest Du auch direkt in der Alexa App, in dem Du in der Menüleiste auf Skills gehst, dann in der Suchleiste „homee“ eingibst und den Skill aktivierst. Übrigens die 5 Sterne Bewertung auf Amazon spricht wirklich für sich, da können manch namhafte Hersteller schon sehr neidisch werden.

homee und Apple HomeKit?

Du fragst Dich jetzt bestimmt, was homee mit Apple HomeKit zu tun hat? Nun, seit dem homee Update 2.17 ist es möglich den Brain-Cube mit HomeKit zu verbinden. Diese Integration ist zwar noch in der Beta-Phase, aber wir haben bereits diese Einbindung ausprobiert und getestet. Der erste Eindruck ist sehr positiv ausgefallen. Alles hat auf Anhieb geklappt. Jetzt sind die smarten Geräte, die im homee integriert waren, auch über die Apple Home-App erreichbar und steuerbar. Auch mit der Stimme, nähmlich mit Hilfe von Siri, sind die Geräte ansprechbar. Die besitzer von Apple Watch dürfte auch die Steuerung über die Uhr sehr viel Freude bereiten. Mehr Details zum Update gibt es hier.

Intelligenz durch Automatisierung......

Aber richtig smart wird es ja eigentlich erst, wenn man gewisse Abläufe automatisieren kann. Das geschieht mit Hilfe von sogenannten „Homeegrammen“ (bei anderen Systemen als Regeln und Szenen bekannt), nach dem „Wenn-dann“ Prinzip. 

Ein Beispiel dazu: Wenn der Wind eine bestimmte (der Wert kann hier frei eingestellt werden) Geschwindigkeit erreicht hat, sollen dann alle Rollladen geschlossen und die Markise eingefahren werden. Mit diesem Homeegramm kannst Du sicherstellen, dass bei einem Unwetter Deine Markise nicht zerstört wird, während Du unterwegs bist.

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Ansicht der Homeegramme in der Web-App (© schnell36.de)

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In dieser Ansicht bekommst Du den Überblick über alle Geräte (© schnell36.de)

Ebenso funktioniert es mit den Gruppen, wo Du all Deine smarten Geräte speichern und entsprechend benennen kannst. Beispiel: Gruppe „Lampen WZ“, in der Du alle Lampen, LEDs usw. aus dem Wohnzimmer drin hast. Somit brauchst Du beim Anlegen von Homeegrammen nicht jede einzelne Lampe angeben, sondern wählst dafür einfach die entsprechende Gruppe aus.

 

Ausserdem stehen auf der „Mein Zuhause“ Oberfläche in der App die vier Modi zur Verfügung:

Modus „Zuhause“, Modus „Schlafend“, Modus „Abwesend“ und zuletzt der Modus „Urlaub“

Beispiel: Sobald Du den Modus „Schlafend“ aktiviert hast, werden alle LED Lampen ausgeschaltet, alle anderen Verbraucher vom Strom getrennt, die Sirene und Kamera werden aktiviert und die Nachtbeleuchtung eingeschaltet, damit Du auch, ohne sich zu stossen, in Dein Schlafzimmer findest.

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Als Beispiel "Mein Zuhause" Bereich in der Web-App (© schnell36.de)

Jetzt gibt es noch die sogenannten Webhooks, was sind denn Webhooks?

Kurz gesagt, homee bietet Dir die Möglichkeit, auf die vielen unterschiedlichen Benachrichtigungen aus dem Internet entsprechend zu reagieren und auch selber Benachrichtigungen zu versenden.

Wie kriegt man sowas hin?

Vielleicht hast Du schon mal etwas über die IFTTT-Plattform („if this than that“) gehört. Dieser Drittanbieter Service arbeitet auch mit Webhooks. 

Hier, als Beispiel, die Geofencing Funktion. Du legst zunächst Deine Location an, zum Beispiel, Dein Zuhause. Wenn Du Dich nun Deinem Haus näherst, sagen wir mal im Umkreis von 60 Metern, erkennt das die App und sendet einen Webhook an die Zentrale. Sie öffnet dann über den Fibaro Relais die Tore Deiner Auffahrt oder Dein Garagentor. Es gibt da wirklich sehr viele Möglichkeiten, Du musst Deiner Fantasie freien Lauf lassen.

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homee öffnet auch Deine Pforte :) ! (© schnell36.de)

Komplexes System – Einfache Installation und simple Handhabung

Die Zentrale funktioniert ziemlich simpel. Und so ist auch mit der Erstinstallation und Nutzung. Die sehr hochwertigen Cubes der Smart Home Zentrale sind via Magnetkontakte miteinander verbunden und lassen sich via Plug&Play-System einfach wie ein Turm aufstecken. Während Du Dir die homee-App auf Deinem Smartphone herunter lädst, kann der weiße Brain Cube per Micro-USB-Anschluss in die Steckdose gesteckt und gestartet werden. 

Die Installation ist kinderleicht, man gibt bei der App im Anmeldefenster die Nummer des Brain-Cubes an, die unter dem Würfel steht, und wird so durch das Menü geführt. (Hier unser Tutorial dazu) Da ist auch keine Erstinstallation am PC vonnöten, es geht direkt mit Deinem Smartphone oder Tablet los. 

homee-zentrale-einrichten

 

(homee Einrichtung ist einfach)

Ein großes Plus ist zudem, dass keine baulichen Veränderungen oder sonstiges vorgenommen werden müssen und viele schon angeschafften Smart Home Produkte einfach und komfortabel in die Zentrale integriert werden können. So kannst Du zum Beispiel Deine Homematic Installation über deren CCU2-Zentrale mit homee verbinden und nutzen. 

Und wer sich Gedanken um den Datenschutz macht, dem können wir getrost Entwarnung geben: Die Daten werden auf Deinem Brain-Cube gespeichert und verbleiben somit bei Dir zu Hause und nicht in der Cloud. homee braucht die Verbindung ins Internet auch nur dann, wenn Du die Einrichtung per Browser durchführen möchtest, Updates installieren musst (das geht aber auch über USB Kabel) und Dein Zuhause per Smartphone oder Tablet App ausserhalb Deines WLANs steuern möchtest, also Fernzugriff von unterwegs.

Aber mal ehrlich, gerade Fernzugriff macht ja auch aus Deinem Haus ein smartes Zuhause! Wenn Du also Alexa und die Zentrale verbunden hast, dann benötigst Du natürlich auch eine dauerhafte Internet Verbindung.

 Du kannst Dir die Apps für iOS und android Geräte installieren. Sie besitzen nähmlich einen DEMO Modus in dem Du die Funktionen von homee testen kannst (Natürlich ohne Hardware). Oder Du gehst einfach auf die Web-App und guckst Dir die Funktionen dort im DEMO Modus an.

 

 

Hier nochmal die Funktionen und Highlights von homee im Überblick.

 

✅ homee ist eine modulare und leicht erweiterbare Smart Home Funkzentrale
 
✅ Deine Daten werden auf dem Brain Cube gespeichert und verbleiben somit bei Dir zu Hause
 
✅ die Übertragung der Daten, für den Fernzugriff über die App, geschieht verschlüsselt und nur über deutsche Server
 
✅ mit Homeegrammen Automatisierst Du sehr einfach Dein Zuhause
 
✅ die komplette Einrichtung läuft über die App (Android oder Apple iOS) 
 
✅ Plug&Play - alle Cubes werden magnetisch miteinander verbunden
 
✅ und der Brain-Cube erkennt dabei den jeweiligen Funkstandard-Cube und bindet ihn automatisch ein
 
✅ der Brain Cube ist das Hirn des Systems und verwaltet zudem alle Deine smarte Geräte
 
✅ Steuerung von vielen Smart Home Geräten bereits über den Brain Cube, die über Schnittstellen eingebunden werden, wie z.B. die Kameras von Netatmo „Presence und Welcome“, Smart-Lock NUKI, Netatmo Wetterstationen, Homematic über die CCU2, die smarten Geräte von AVM und Belkin
 
✅ der lilafarbene Cube versteht sich mit dem Z-Wave Funkstandard
 
✅ der türkise Cube versteht sich Wiederrum mit dem EnOcean Funkstandard
 
✅ und der orangene Cube mit dem Funkstandard ZigBee
 
 
mit Z-Wave, ZigBee und EnOcean Cube können folgende Geräte gesteuert werden

✅ Heizkörper-Thermostate, Wandtaster, Dimmer, Zwischenstecker-Schalter, Module für Unterputz-Installation (z.B. Rollladen Steuerung, Markisen Steuerung), Tür- und Fenstersensoren, Bewegungsmelder, Wassermelder, Rauchmelder, Sirenen (z.B. die Solar-Aussensirene von POPP), Wetterstation, Fernbedienungen, LED-Lampen

 

✅ viele smarten Z-Wave Geräte aus dem ebenfalls sehr bekannten Devolo portfolio

 

✅ die weit verbreiteten Philips Hue, Osram Lightify und Ikea Tradfri LEDs und andere smarten Geräte von den selben Herstellern können ebenfalls direkt und ohne jeweiligen Hubs über den ZigBee-Cube eingebunden und gesteuert werden

 

 

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Eine ganz, ganz kleine auswahl an möglichen Z-Wave Geräten zu sehen (© schnell36.de)

 

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Philips Hue LED LivingColors Iris mit homee Zentrale (Brain-Cube + Z-Wave und ZigBee-Cube) und Amazon Echo Dot (Alexa) (© schnell36.de)

 

Hier werden die häufigsten Fragen zum homee Beantwortet >>>

  

Gefählt Dir unser Beitrag zur homee Smart Home Zentrale? - Dann erzähle doch allen anderen auch davon, hinterlasse unten ein Kommentar, oder stelle eine Frage! Die Antworten zu den Fragen findest Du ebenfalls in der FAQ-Liste.

 


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  • Homee ist cool

    Ich finde es ist einfach genial. Mit homee und Zusatzwürfeln ist es möglich Smarthome Komponenten verschiedener Hersteller und Funkstandards miteinander zu verbinden und zu steuern. Alles kann recht einfach und ohne Programmierkenntnisse installiert werden.

    Die Frage: Funktioniert Homee mit dem Innogy System?

  • Einfache, verständliche Erklärung zur Homee

    Diesen Beitrag zum homee finde ich sogar für mich als Anfänger sehr interessant und verständlich erklärt. Besonders das man auch andere Geräte damit verbinden kann, es muss nicht alles „nur“ aus von einer Marke oder Linie sein! I-Tüpfelchen ist, das die Daten nicht über i cloud laufen, damit ist die Sicherheit gegeben. Die kleinen Cubes sehen sehr ansprechend aus, sind klein und farbenfroh, können als Deko jede Ecke verschönern!